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Thementische

03. Mai 2017
RT 151   Der besondere Patient: Das autistische Kind Timetable Login
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Saal: Fürth (12.00 - 13.30 Uhr)
Vorsitzender: Christoph Eberius, Stuttgart
 
Abweichungen vom gewohnten Alltagserleben führen bei autistischen Patienten oftmals zu angstdominiertem Verhalten bis hin zu tätlicher Aggression mit Gefährdung des medizinischen Personals. Dabei stellen autistische Kinder und Jugendliche eine heterogene Patientengruppe dar, die jeweils ein individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmtes Vorgehen erfordern.
Besonderes Augenmerk verlangen hierbei eine professionelle Kommunikation im Team sowie mit der Patientenfamilie, die Umsetzung einer robusten Prämedikation als Schlüsselmoment für einen sicheren Ablauf der geplanten Narkose sowie ein vorab im Detail geplantes personelles und strukturelles Setting, um Gefahren sowohl für die Patienten als auch für das Behandlungsteam zu minimieren.

Fallbeschreibung:
Vorgestellt wird das Fallbeispiel eines muskelkräftigen und aggressiven autistischen Jugendlichen mit der Notwendigkeit einer Narkose zur Durchführung einer MRT-Untersuchung sowie einer unabdingbaren Zahnbehandlung. Jede Form der Kooperation wird von dem Jungen verweigert, ebenso die Einnahme einer Prämedikation. Es werden verschiedene Szenarien zur Verwirklichung der Narkose in Erwägung gezogen, bis hin zur Anwendung zielgerichteter körperlicher Gewalt. Davon ausgehend werden folgende Aspekte bezüglich einer sicheren Führung autistischer Kinder durch die anästhesiologischen Abläufe beleuchtet:
• Konzepte einer angemessenen medikamentösen Prämedikation sowie Praxistipps zu deren Umsetzung
• Personelle und strukturelle Anforderungen
• Potentielle medikamentöse Wechselwirkungen zwischen oftmals vorbestehender Dauermedikation und den im Rahmen der Narkose eingesetzten Medikamenten.
 
RT 152   Wen und was braucht das Frühgeborene im Zentral-OP? Timetable Login
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Saal: Fürth (14.30 - 16.00 Uhr)
Vorsitzender: Jost Kaufmann, Köln-Riehl
 
Fallbeschreibung:

Anhand der fiktiven Situation, einen OP-Saal auf die Versorgung von Frühgeborenen vorbereiten zu wollen, werden die apparativen Bedürfnisse, die personelle und institutionelle Kompetenz besprochen. Anhand von vielen einzelnen Fallbeispielen, bei denen Komplikationen aufgetreten sind, werden Fallstricke besprochen. Es sollen Lösungsansätze gemeinsam erarbeitet werden, mit denen eine sichere Versorgung dieser Patientengruppe abgeleitet werden kann.

Fallbezogene Problemfelder bzw. Lernziele
• Adäquate Vorbereitung des Operationssaals und des Anästhesie-Teams
• Maßnahmen zum Schutz vor Auskühlung und Messung der Körpertemperatur
• Anforderungen an das Narkosegerät
• Spezielle Erweiterung des Monitoring
• Management von Atemwegskomplikationen
• Einsatz von Hilfs-Maßnahmen zur Sicherung der Beatmung und Sauerstoffversorgung (auch supraglottischen Hilfsmittel und Optiken)
• Adäquate Dosierung von Narkose- und Notfallmedikamenten
• Vermeidung von Medikamentenfehlern
• Regionalanästhesie und deren Bedeutung für Frühgeborene
• Anwesenheit/Hinzurufen von Experten für die Versorgung dieser speziellen Patientengruppe
• Individuelle und institutionelle Kompetenz
 
RT 251   Anästhesie zur Leistenhernien-OP - patientenangepasste Anästhesie Timetable Login
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Saal: Fürth (10.00 - 11.30 Uhr)
Vorsitzender: Martin Jöhr, Luzern
 
Fallbeschreibung:
Drei Kinder kommen zu einer elektiven Leistenhernienoperation. Wie würden Sie sich entscheiden?
•Svenja (FG 34 3/7, GG 1540 g, aktuell 2'200 g, PMA 38 W) ohne sonstige Begleiterkrankung mit einer Leistenhernie rechts.
•Moritz (FG 24 0/7, GG 860 g, aktuell 2000 g, PMA 36 W) mit bilateralen großen Leistenhernien und den Zeichen einer bronchopulmonalen Dysplasie.
•Diego (TG 38 0/7, GG 3600 g, aktuell 4000 g, PMA 42 W) mit linksseitiger Leistenhernie. Die Mutter möchte den Eingriff ambulant durchführen lassen.

Fallbezogene Problemfelder bzw. Lernziele:
• Die Wahl eines patientenangepassten Vorgehens
• Regionalanästhesie beim wachen Kind als Alternative zur Vollnarkose
• Maske, Larynxmaske oder Tubus?
• Blutdrucklimiten und Behandlung einer Hypotension.
• Postoperative Analgesie
 
 
04. Mai 2017
RT 252   Akute Blutung in der Kinderanästhesie - ein Fallbeispiel Timetable Login
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Saal: Fürth (10.15 - 11.45 Uhr)
Vorsitzender: Eva Wittenmeier, Mainz
 
Fallbeschreibung:
Ein zweijähriger Junge steht auf dem OP-Plan zur Revision eines Anus Praeter. Es handelt sich um einen ehemaligen Frühgeborenen (27 SSW), der nach vielen postpartalen Komplikationen (NEC, Sepsis etc.) mittlerweile zu Hause lebt und auf Wunsch der Mutter eine AP-Rückverlagerung erhalten soll. Die OP-Zeit ist mit 80 min angegeben. Der Eingriff entwickelt sich zu einem 9-stündigen Baucheingriff mit Blutung und Massentransfusion.

Fallbezogene Problemfelder bzw. Lernziele:
• Flüssigkeitstherapie, Transfusionsindikationen für EK/FF und Gerinnungsmanagement bei Kleinkindern. Wie ist der aktuelle Stand?
• Eingeschränktes Hb-Monitoring bei der unvorhergesehenen Blutung bei Kindern. Worauf kann man sich verlassen?
• Intraoperative Katecholamintherapie zur Blutdruckstabilisation bei Kindern. Was wissen wir?
• Was hätte man besser machen können?
 
RT 253   PR-Kampagne: Intensivmedzin - Zurück ins Leben Timetable Login
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Saal: Fürth (12.30 - 14.00 Uhr)
Vorsitzender: Thea Koch, Dresden
 
Fallbeschreibung:
Intensivmedizin - Zurück ins Leben ist eine neue PR-Kampagne der DGAI, um zu erläutern, was Intensivmedizin ausmacht? Diese Kampagne ist die Umsetzung einer der 10 Thesen zur Entwicklung der Zukunft der anästhesiologischen Intensivmedizin. Es dient dazu, in der Öffentlichkeit Arbeitsweise und Abläufe auf Intensivstationen besser verständlich zu machen. Wir erklären den Einsatz einiger medizinischer Geräte und zeigen, wie Patienten bei uns überwacht, gepflegt und behandelt werden. Die Inhalte, Hintergrund und Motivation der Kampagne werden erläutert und diskutiert. U.a. werden auch einzelne Patientengeschichten präsentiert, die wir durch Intensivmedizin ins Leben zurückgebracht haben. Ziel ist es, den Wert unserer Intensivmedizinexpertise in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und positiv zu besetzen: zurück ins Leben statt Tod und Technik.

Problemfelder bzw. Lernziele:
• Was ist Intensivmedizin?
• Das Team auf der Intensivstation
• Der Besuch auf der Intensivstation
• Der Patient auf der Intensivstation
• Geräte auf der Intensivstation
• Intensivmedizinische Behandlungsverfahren
• Die Schmerzbehandlung
• Nach der Intensivbehandlung
 
RT 254   Das schlaffe Kind im Kreißsaal - Hilft die Leitlinie? Timetable Login
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Saal: Fürth (14.40 - 16.10 Uhr)
Vorsitzender: Bernd Schmitz, Luxembourg
 
Fallbeschreibung:
Im Laufe des späten Abends wird eine Schwangere in der 34. SSW im Kreißsaal wegen einsetzender Wehentätigkeit aufgenommen. Das zunächst unauffällige CTG verschlechtert sich im Laufe der Nacht rapide, so dass gegen 01:00 Uhr die Indikation zur Notsectio wegen ausgeprägter kindlicher Bradykardie gestellt werden muss. Das Neugeborene ist tief zyanotisch, hat einen schlaffen Muskeltonus und atmet nicht.

Fallbezogene Problemfelder bzw. Lernziele:
• Zuständigkeiten
• Beurteilung des Neugeborenen bei der Geburt
• Zeitmanagement
• Atemwegsmanagement
• Ventilation mit Raumluft bzw. erhöhten Sauerstoffkonzentrationen
• Stellenwert der Thoraxkompression
• Gefäßzugang und Medikamente
• Besonderheiten der Frühgeborenenversorgung
• Organisatorische und medizinische Besonderheiten
 
 
05. Mai 2017
RT 351   Duraperforation nach CSE für eine Hüftendoprothese Timetable Login
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Saal: Nürnberg (11.30 - 13.00 Uhr)
Vorsitzender: Paul Kessler, Frankfurt
 
Fallbeschreibung:
Dargestellt wird der Fall einer älteren Patientin, die für eine elektive Hüftendoprothese vorgesehen ist und an Vorerkrankungen eine schwere COPD und ein OSAS angibt. Zur operativen Versorgung der Hüftendoprothese wird eine kontinuierliche Spinal-Epiduralanästhesie (CSE) vereinbart.
Unter der erschwerten Punktion aufgrund degenerativer Wirbelsäulenveränderungen kommt es zu einer Duraperforation. Das geplante rückenmarksnahe Verfahren wird verlassen und eine Allgemeinanästhesie durchgeführt. Anästhesie und Operation verlaufen komplikationslos, postoperativ entwickelt die Patientin jedoch starke postpunktionelle Kopfschmerzen.

Fallbezogene Problemfelder bzw. Lernziele
• Stellenwert der CSE in der Hüftchirurgie
• Strategien zur Minimierung einer Duraperforation
• Was tun bei Duraperforation?
• Prohylaktische und therapeutische Maßnahmen bei postpunktionellem Kopfschmerz
 
RT 352   Pitfalls in der Blutdruckmessung Timetable Login
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Saal: Nürnberg (14.00 - 15.30 Uhr)
Vorsitzender: Andreas Weyland, Oldenburg
 
Fallbeschreibung:
Die Blutdruckmessung wird von jedem Anästhesisten jeden Tag durchgeführt, und dennoch ist es sehr wichtig, grundsätzliche Eckpunkte zu kennen, die nicht immer beachtet werden. Dargestellt wird anhand eines klinischen Fallbeispiels, welche Details in der Praxis zu beachten sind, um eine Blutdruckmessung korrekt durchzuführen. Dies ist klinisch während der Anästhesie oder im Rahmen der Intensivmedizin relevant, da von der Blutdruckmessung häufig therapeutische Entscheidungen abgeleitet werden. Zusätzlich bietet die Interpretation der Messwerte und Druckkurven bei der kontinuierlichen direkten Blutdruckmessung (arteriellen oder auch zentral- bzw. pulmonalarteriellen) auf der einen Seite einen großen Schatz an wichtigen Informationen, aber auch das Potential für Fehler mit möglichen negativen Konsequenzen für den Patienten, die deswegen zu vermeiden sind.

Fallbezogene Problemfelder bzw. Lernziele:
• Physiologie als Basis der Blutdruckmessung
• Differentialdiagnose von Hypotonien
• Auswahl und Wertung technischer Problemfelder
• Interpretation von Blutdruckkurven